Wenn Kinder Fragen zum Tod stellen

Kinder trauern nach dem Verlust eines Angehörigen ebenso wie wir Erwachsenen – nur eben auf ihre eigene Weise. Es ist wichtig, dass wir sie dabei unterstützen und ihre Fragen offen und ehrlich beantworten – auch wenn sie uns vielleicht zunächst befremdlich scheinen. Kinder haben noch einen anderen Bezug zum Tod, die wirkliche Bedeutung unserer Vergänglichkeit ist für sie oft nicht greifbar. Nur wenn wir uns Zeit nehmen und ihnen auf verständliche Weise die Situation erklären, geben wir ihnen damit einen Weg, um mit dem Verlust umzugehen. Sprechen Sie dabei ruhig auch über Ihre eigenen Gefühle, dann wissen Ihre Kinder, dass sie nicht allein sind mit ihrer Trauer.

Bitte verweigern Sie Ihren Kindern auch nicht von vorherein die Teilnahme an der Beerdigung. Sprechen Sie mit ihnen über die Situation und fragen Sie auch Freunde und Bekannte nach ihrer Einschätzung. Sofern keine ernsthaften Einwände bestehen, sollten Sie Ihren Kindern die Möglichkeit geben, bei den Trauerfeierlichkeiten dabei zu sein, damit sie auf eigene Weise Abschied nehmen können.

Und nehmen Sie sich Zeit für gemeinsame Trauerrituale – indem Sie beispielsweise jede Woche das Grab besuchen oder einen Ort, der für den Verstorbenen eine besondere Bedeutung hatte. So halten Sie sein Andenken in Ehren und zeigen Ihren Kindern, wie wertvoll eine bewusste Trauerkultur ist.

Möchten Sie mehr zu diesem Thema wissen? Bei uns bekommen Sie die Broschüre „Wie Kinder trauern“ vom Diakonischen Werk der evangelischen Kirche in Deutschland. Unterstützung im Umgang mit Trauer finden Sie außerdem bei den Malteser Hospizdiensten in Dortmund:

www.malteser-hospizdienste-dortmund.de

 

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